Wochenchronik

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Kroatien steht ein drastischer Rückgang der Bevölkerungszahl bevor

Kroatien werde bis zum Jahre 2050 rund 728.000 und bis Ende des Jahrhunderts 1,6 Millionen weniger Einwohner haben. Das sind alarmierende Prognosen der Vereinten Nationen, die in einer Publikation zur Demographie am Montag veröffentlicht wurden. Kroatien zähle zu den Ländern, denen ein demographischer Kollaps drohe und der zusätzlich durch die Abwanderung der Bevölkerung erhöht werde.

Grabar Kitarović: Regierung muss Lösung für Verschuldete finden

Die kroatische Staatspräsidentin Kolinda Grabar Kitarovic hat am Mittwoch in einem offenen Brief an den Regierungschef Andrej Plenković gefordert, eine schnelle Lösung für das Problem von 330.000 kroatische Staatsbürgern zu finden, deren Konten aufgrund von ausstehenden Forderungen „eingefroren“ sind.  Wenn die Familien der überschuldeten Menschen eingerechnet werden, steigt die Zahl der betroffenen Menschen auf ein Viertel der Bevölkerung.  Die Gesamtschulden der so in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Bürger belaufen sich auf etwa 5,6 Milliarden Euro, wovon jedoch vier Fünftel des Betrages auf Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren entfallen.  Kitarović meinte, dass die aktuellen gesetzlichen Regelungen die Situation noch verschlimmerten und den betroffenen Menschen weitere Schulden aufdrückten.

Kroatien weist den Schiedsspruch in der Grenzfrage von sich

Am Donnerstag entschied der Ständige Schiedshof in der nördlichen Adria die Bucht von Piran zu drei Vierteln Slowenien zuzusprechen, als auch dem Land einen Verkehrskorridor durch kroatische Gewässer zuzuerkennen. Kroatien jedoch stieg aus dem Schlichtungsverfahren bereits 2015 aus und lehnt es ab, den Schiedsspruch als rechtmäßig anzuerkennen.

Verfasst von Zvonimir Milas

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